Paten und Patinnen gesucht !  2024


Mit diesem Sachbericht soll Auskunft über das erzielte fachliche Ergebnis Ihres Projekts gegeben werden. Der Bericht dient der Prüfung, welche Maßnahmen vom Zuwendungsempfänger zur Erfüllung des Zuwendungszwecks umgesetzt worden sind und ob das angestrebte Projektziel erreicht werden konnte. Bitte nehmen Sie ausführliche Darstellungen unter den jeweiligen Fragen vor.

 

 

1.   Projektanalyse

1.1 In welchem Umfang konnte der Zuwendungszweck über den Projektzeitraum erreicht werden:

Darstellung des umgesetzten Projektkonzeptes

Wird hiermit ein Verwendungsnachweis eingereicht, gehen Sie bitte auch auf die unterschiedlichen Bestandteile Ihres Projektes ein. Welche konzeptionelle (Weiter-)Entwicklung hat stattgefunden.

 

   

Chancen Patenschaften (1-1) Patenschaft

Es geht grundsätzlich um Hausaufgaben-Betreuung, Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung.

Es besteht eine Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg.

Paten und Patinnen sind meistens Studentinnen und Studenten aus der Uni Oldenburg.

Es gibt mindestens 1 Treffen pro Woche zwischen Paten und Patentkindern.

Zielgruppe sind Migranten aus Afrikanischen Länder die in Oldenburg und Umgebung leben! Die Familien werden von uns betreut.

- Asylverfahren, Suchen von Praktikumsplätzen, Übersetzungen

- Bekämpfung von Alltagsrassismus, Suchen von Arbeitsplätzen - Bewerbung schreiben

Patenschaft mit Geflüchteten (1-1) Familien und Gruppen

Es besteht seit vielen Jahren schon eine Zusammenarbeit mit der Außenstelle Oldenburg

Landesaufnahmebehörde Klostermarkt Blankenburg ( Erster Einrichtung für Geflüchtete )

Mit unserer Beratungsstelle (Asylverfahren, Integrationsberatung ) sind wir an den Flüchtlingen sehr nah dran! Bei unserer Reihe von Interkulturellen Veranstaltungen sind die Flüchtlinge nicht nur Teilnehmer, sondern auch Mitveranstalter.

Patinnen und Paten kommen aus verschieden Milieus (Sportvereine, Kreuzkirche

 

   

1.2 Spezifische Angaben zu abgeschlossenen Patenschaften

 

  Erreichte Zielgruppen bei PatInnen:

62 Patenschaften mit Flüchtlingen, die zweite Gruppe mit 90 Personen im Programm

 „Chancen Patenschaft “

Akademiker, Sportler, Studierende usw….

   Geplante Zielgruppen bei Mentees (Kinder und Jugendliche, Senioren, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, etc.):

90 Chancen-Patenschaften

 (Kinder und Jugendliche, Senioren, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, etc.):

 

   Art der Patenschaften (1:1, Familien, Gruppen oder andere Arten):

·        Gruppe: 22

·        1-1: 37

·        Familien: 55

   Anzahl der abgeschlossenen neuen Patenschaften pro Jahr:82

                           

   Anzahl der abgeschlossenen weiter-geführten Patenschaften pro Jahr:70

 

   

1.3 Wie und welche Projektbausteine sind im Berichtszeitraum tatsächlich umgesetzt worden?

 

Bitte gehen Sie auch auf Änderungen ein, die sich während der Projektläufzeit im Vergleich zur Planung ergeben haben (vgl. Sie hierzu die jeweilige Projektbeschreibung zum Antrag)

  Auswahl der PatInnen:

Geflüchtete Patenschaften

Bei der Asylverfahrensberatung hat der Verein es sich zur Aufgabe gemacht, Migranten und Asylbewerber kostenlos zu beraten. Ziel ist es, Asylsuchenden und Migranten über ihre Rechte, Pflichten und Chancen zu informieren und ihnen den Weg zu einer gelungenen Integration zu ebnen.

Matching Auswahl der Paten: Hobbys / Geschlecht / usw.

1-1, Familien, Gruppe

Treffen 1 mal in der Woche mindestens

 

   Auswahl der Mentees:

Unser Nachhilfeunterricht ist als eine außerschulische Veranstaltung konzipiert, die das Ziel verfolgt, Schülern mit Migrationshintergrund bei den Hausaufgaben zu betreuen und Sprach- und Leseförderung anzubieten. Dabei soll unter Betreuung Hausaufgaben angefertigt werden, aber auch Hilfestellungen bei der Vorbereitung von Tests, Klausuren und Referate angeboten werden. Angedacht ist eine längere Betreuung von Kindern und Jugendlichen, damit ihre Lernschwächen erkannt werden und ihre Stärken gefördert werden können.

 1-1 :                      1 Kind - 1 Patin oder Pate

Patentkinder:      Migrantenkinder mit schlechter Note

Treffen:                1 x in der Woche mindestens
Pate oder Patin : Studenten ,Studentinnen

    Matching und Begleitung der Tandems:

Wir haben darauf geachtet, dass unter den Beteiligten eine gewisse Sympathie vorhanden gewesen ist und Alter, Geschlecht sowie der Familienstand passend gewesen ist. Bei den Bildungspaten haben wir darauf geachtet, dass die Paten etwas über das deutsche System in Puncto Arbeitsmarkt zu wissen pflegten

 

Wissenschaftliche Begleitung:

Unser Verein verfügt über professionelle und kompetente Referentinnen und Referenten.

 

   

 Begleitung/Supervision des Tandems:

Die Geflüchteten werden in unserem Vereinsbüro beraten (Asylverfahren, usw.)

Die Patinnen und Paten werden ebenfalls im Vereinsbüro beraten und durch anschließende interne Seminare und Fortbildungen begleitet.

 

   Veranstaltungen (Anzahl und Inhalt):

Fußballturnier gegen Rassismus am 08.06. u. 15.06.2024

Im Rahmen unseres Patenschaft Programms haben wir wieder ein Fußballturnier gegen Rassismus, begleitet von einem umfangreichen Kulturprogramm, durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die Geflüchteten und ihre Paten begegnen und sich intensiv austauschen. Mit diesem Turnier ist viel Stress abgebaut worden. Ziel dieser Veranstaltung ist es Vorurteile und Rassismus abzubauen, dabei auch neue Patenschaften zu vermitteln, was auch wieder gut gelungen ist. Das Projekt wurde auf der Bühne ausführlich vorgestellt. Es ist mehr als ein Fußballturnier. Es ist eben auch ein großes Kulturprogramm. So haben die Künstler, die Paten und Geflüchteten gemeinsam einen Malwettbewerb präsentiert, pädagogische Theaterstücke mit geflüchteten Kindern mit Workshop - Charakter aufgeführt. Zweck ist die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Beteiligten.

 

 

23.09.2024 Oldenburger Menschenrechtstag

 

am Samstag, den 24. September 2024 haben wir, der Verein "Integration e.V.", in Oldenburg am Schlossplatz am Oldenburger Menschenrechtstag teilgenommen. Unser Ziel an diesem Tag war es, unsere Aktivitäten, Dienstleistungen und Projekte, insbesondere im Bereich der Integration von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund, der Öffentlichkeit vorzustellen. Darüber hinaus nutzten wir die Gelegenheit, um auf gesellschaftliche Missstände hinsichtlich Rassismus in Deutschland hinzuweisen und über die aktuelle Situation in Niger zu informieren.

 

 Wir präsentierten Broschüren, Flyer und Informationsmaterialien, die unsere Dienstleistungen und Projekte umfassend erläuterten. Insbesondere lag der Fokus auf der Unterstützung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationsgeschichte bei ihrer Integration in die deutsche Gesellschaft. Von dieser Veranstaltung haben natürlich auch die Paten und Mentes profitiert.

 

Wir führten Gespräche über die Bedeutung von Vielfalt, Toleranz und interkulturellem Verständnis in unserer Gesellschaft. Ziel war es, das Bewusstsein für Diskriminierung und Rassismus zu schärfen und den Dialog darüber zu fördern.

 

 

Kramermarktsumzug 28.09.2024

 

Unser Verein Integration e. V. nimmt seit dem Jahr 2016 an dem alljährlich in Oldenburg stattfindenden Kramermarkt-Umzug durch die Innenstadt teil. Wir kommen mit einem 12-Tonner LKW, den unsere Mitglieder und ehrenamtlich Engagierte (Patinen und Paten aus unserem Patenschaftsprogramm) bunt schmücken und mit einem großen Transparent ausstatten, auf dem ein Motto des Jahres geschrieben steht. Es wir musiziert, Trommeln gespielt und getanzt. Unser besonderes Anliegen ist es, neben der allgemeinen Repräsentation des Vereines, für unsere Arbeit neue Paten zu gewinnen. Zum anderen soll der gemeinsame öffentliche Auftritt von Migranten und Patinnen das Selbstwertgefühl aller stärken. Über unsere Teilnahme am Umzug wird in den lokalen Medien, Zeitungen, Radio, und TV-Sendern, wie Oldenburg 1 und NDR, berichtet. In den Interviews bekommen die Organisatoren die Möglichkeit, den Verein und die Projekte vorzustellen. Eingeladen sind auch alle Patinnen und Paten ca. 120 Personen.

 

Wir starten wie gewohnt um 12.30 Uhr an der Ecke Bismarckstraße / Herbartstraße.

Während des Umzuges haben wir dem Publikum unsere Projekte mit Infoblättern vorstellen können.

 

Das diesjährige Motto lautet: „Geflüchtete gegen Kriege und Rohstoffausbeutung! “ Kriege werden hauptsächlich um Rohstoffe geführt. Dies vertreibt die Menschen aus ihrer Heimat und zerstört die Umwelt die Lebensgrundlagen. Dies sind die Hauptursachen von Flucht und Migration, besonders in den Ländern Afrikas. Wir prangern die zwiespältige Politik, insbesondere der westlichen Industriestaaten, an. Die Politiker verschweigen die wahren Hintergründe für die Konflikte in den südlichen Staaten. Wir fordern endlich Transparenz, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit!

 

 

 

 

Hallenfußballturnier 02.11.2024

 

Eingeladen sind wie immer Teams aus Einrichtungen der Wohnungslosen-, Straffälligen- und Drogenhilfe, der Flüchtlingsbetreuung, von Straßenzeitungen und natürlich die traditionellen Gäste aus dem Oldenburger Freizeitfußball. Teilnehmer: Patinen und Paten sowie Mentes und Geflüchtete aus unserem Patenschaftsprogramm.

 

Am Samstag, den 02. November ´24 haben wir in Zusammenarbeit mit dem Verein Anstoß! e. V. und der Stadt Oldenburg wieder unser Fußballturnier Hunte-Cup veranstaltet. An dem Turnier, was in der Spielhalle Wechloy ausgetragen wurde, haben neun Mannschaften aus verschiedenen gesellschaftlichen oben genannten Bereichen teilgenommen. Die Mannschaften haben sich dort um 10.00 Uhr eingefunden und mit den Spielen um 11.00 Uhr begonnen.

 

 Ins erste Halbfinale haben es die Mannschaften von Dreamdancer und FC ROJ geschafft, welches Dreamdancer mit 2:0 Toren für sich entscheiden konnte. Im zweiten Halbfinale haben FC Shingal gegen FC Charka mit 2:3 gespielt. Um 16.00 Uhr hat schließlich das Endspiel um den Hunte-Cup begonnen, in dem die Mannschaften Dreamdancer und Sharka gegeneinander angetreten sind. Durch ein dramatisches Elfmeter-Schießen ist es der Mannschaft von Sharka mit 3:2 Toren gelungen, den Titel für sich zu gewinnen. Die Spieler hatten überlicherweise die Möglichkeit sich während der Spiele mit ausgewählten Gerichten und Getränken zu stärken.

Wir konnten dadurch viele neuen Paten und Patinnen gewonnen.

 

 

Jahresabschlussfeier im Flüchtlingsheim 18.12.2024

 

In Blankenburg leben etwa 700 Geflüchtete, davon gut 200 Kinder und Jugendliche, aus verschiedenen Nationalitäten, Kulturen und Religionen. Darunter auch welche mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Das Flüchtlingsheim ist 8 Kilometer von der Stadt Oldenburg entfernt. Die Kinder sind mit ihren Eltern dort isoliert. Sie befinden sich alle im Asylverfahren. Ihr tägliches Leben ist sehr monoton. So fehlt es an kulturellen Aktivitäten und Freizeitgestaltungs-möglichkeiten. Besonders in der Weihnachtszeit sind die Kinder und Jugendlichen ohne Angebote. Die Feier, die wir seit vielen Jahren organisieren, findet in einem großen Raum des Flüchtlings-heimes statt. Hierbei können wir viele Paten und Mentees gewinnen und über unsere Arbeit informieren. Wir möchten mit einem Beamer die Weihnachtsgeschichte erklären und die Perspektive von Weihnachten aus den unterschiedlichen Kulturen betrachten. Wie erleben die Migranten das Fest in ihren Herkunftsländern. Es waren Menschen aus folgenden Nationalitäten anwesend: Burundi, Elfenbeinküste, Ghana, Irak, Iran, Libanon, Liberia, Nigeria, Simbabwe, Sudan, Syrien, Ukraine usw.. Ihnen haben wir kleine Snacks angeboten. Alles mit einem geschmückten Tannenbaum und Weihnachtsmusik. Wir wollen damit unsere Solidarität zeigen und die Isolation der Flüchtlinge aufbrechen. Die Migranten sollen unsere christliche Kultur kennen lernen. Die Migranten haben so die Möglichkeit gehabt, sich über andere Kulturen weiterzubilden.

Die Patinnen und Paten haben gelernt, wie die Geflüchteten in anderen Ländern das Weihnachtsfest feiern. Das ist ein wichtiges Kulturerlebnis gewesen.

 

 Unser Gott ist bunt!

 Workshops und Wissenstransfer (Anzahl und Inhalt):

Wochenendseminar Antirassismus Training am 14.09. u. 15.09.2024

 

In einer Runde von etwa 69 Patinnen und Paten mit Mentes, fand am 14. und 15. September ´24 ein erneutes Wochenendseminar " Anti Rassismus Training " statt. An diesem nahmen überwiegend jüngere Teilnehmer teil, die von ihrer persönlichen Konfrontationen berichteten. Es gab Erfahrungsberichte von Eltern, die beim Elternsprechtag, aufgrund der Sprachbarriere die aktive Partizipation erschwert ist, von Anfang an das Gefühl gegeben wurde, kein Mitspracherecht zu haben oder von Azubis, die schlechtere Benotungen erhalten, die nicht gerechtfertigt waren. 

 

An diesem Termin lag der Fokus jedoch nicht auf den eigenen Erfahrungsberichten, es ging vielmehr darum den Umgang mit diesem Thema zugänglicher zu machen. Bis jetzt ist es oftmals so gewesen, dass sich nur Menschen, die selbst von dem Thema betroffen sind, oder diejenigen die mit Leuten in Kontakt treten, welche ihrerseits zu Opfern von rassistischen Behandlungen geworden sind, sich mit diesem Thema befassen. Was ist jedoch mit der überwiegenden Mehrheit, die entweder wegschaut oder das Privileg hat, nicht selbst davon betroffen zu sein? Rassismus ist ein großflächiges und omnipräsenten gesellschaftliches Problem, welches nicht verlängert werden kann, wenn sich nur die Opfer damit auseinandersetzen. Idealerweise müsste die ganze Gesellschaft daran teilhaben. Ideen, mit denen wir aufgekommen sind, sind Pflichtfortbildungen in allen Arbeitsbereichen, vor allem die im pädagogischen Bereich, sowie Pflicht-Seminare in der Schule in denen Kindern kleinstrittig an die Thematik heran geführt werden. Die Erkenntnis, dass es dieses Problem immer noch gibt, ist ein sehr wichtiger Schritt hin zu ihrer Bekämpfung.

 

 

Zu diesem Anlass sahen wir uns zwei kleine Videos auf YouTube an, in den Studenten mit Migrationshintergrund von ihren Erfahrungen in ihrer schulischen Laufbahn berichteten. Systematischer Rassismus beginnt bereits dort, wenn in den Mathebüchern immer nur Familie Schmidt ein Haus bauen möchte und deswegen ein Darlehen bei Bank beantragt, warum nicht Familie Özlem? . Systematischer Rassismus beginnt bereits damit, dass Schülern, die einen ausländischen Nachnamen haben, unterstellt wird, dass sie kein Deutsch können, dabei deutsch die Sprache ist, die sie am besten beherrschen, da sie hier geboren sind. . Systematischer Rassismus beginnt bereits damit, dass Lehrer schwarze Schüler Fragen ob aus demonstrativen Zwecken das N- Wort sagen dürfen. All diese sind Beispiele, von Alltagsrassismus, den sie in ihrer durchlebten. Es sind nicht nur die Aussagen von Rechtsextremisten, die rassistisch sind, sondern vielmehr Kleinigkeiten, die oftmals harmlos erscheinen. In vielen dieser Beispiele haben sich Teilnehmer angesprochen gefühlt, da sie dies selbst ebenfalls erlebt hatten. Der Umgang mit Rassismus wird der Schwerpunkt in den nächsten Sitzungen sein, da es ein großes Bedürfnis dafür gab, das solche Treffen regelmäßig stattfinden. Treffen in den man sich den Frust von der Seele sprechen kann und von den Erfahrungen der anderer lernt. 

 

 

Wochenendseminare Antidiskriminierungsgesetz & Demonstrationsrecht

1. Samstag, den 23.11. und Sonntag, den 24.11.2024

2. Samstag, den 30.11. und Sonntag, den 01.12.2024

Tag 1 Antidiskriminierungsgesetz

Es hat ein Seminar über das Antidiskriminierungsgesetz und Demonstrationsrecht stattgefunden. Es wurde insgesamt an beide Veranstaltungen von 152 Patinnen und Paten, mit Mentes besucht. Davon waren 67% Frauen und 33% Männer, im Alter von 22 bis 64 Jahren. Das Projekt wurde gleichzeitig mehrsprachig durchgeführt: In Deutsch, Französisch und Englisch. Themenschwerpunkt: Wie schützt uns das Gesetz gegen Rassismus? Es wurde über 1. das Eu-Recht, 2. das Verfassungsrecht und 3. das Parlamentsgesetz gesprochen und erklärt.

Es gibt das Diskriminierungsverbot in verschiedenen Bereichen:

1. Ämter und Behörden. Wer sich an Behörden bewirbt, darf aufgrund von Sprache, Abstammung oder Herkunft keine Nachteile haben. Die Polizeikontrollen, die an Hautfarbe anknüpfen, sind verfassungswidrig und verboten.

2. Diskriminierungsverbot an Schulen

Rassistische Verhalten durch Lehrer und Lehrerinnen sind verboten, so auch von rassistischem Verhalten von Mitschülern und Mitschülerinnen.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wurde in verschiedenen Sprachen erklärt. Es wird geschützt: Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuelle Orientierung. 

Die Patinnen und Paten haben sehr viele Fragen gestellt. Es ging auch um die Nachweise, dass man diskriminiert ist. Da ist eine große Lücke gewesen. So ist es ist schwierig, richtige Beweise zu produzieren. Manche haben dabei Videos oder Zeugen erwähnt. Durch dieses Seminar haben wir bewirkt, dass die Teilnehmer die verschiedenen Arten von Diskriminierung kennen gelernt haben. Sie haben auch die Adressen der Antidiskriminierungsstellen bekommen, bei denen man Hilfe, Informationen und Beratung erhalten kann. Es fehlen leider immer Sprachenvermittler, auch bei der Antidiskriminierungsstelle. Ebenfalls fehlt das Geld für einen Sprachvermittler beim Gang zum Anwalt. Dieses Seminar war interaktiv und sehr interessant. Die Teilnehmer haben auch miteinander kleine Rollenspiele gemacht, um Alltagsrassismus zu entdecken, und wie man damit im Alltag umgeht. In einem Video und einer PowerPoint-Präsentation wurde auch über Rassismus in Deutschland im Allgemeinden informiert.

 

Tag 2 Demonstrationsrecht

Zunächst wurde die geschichtliche Entwicklung dargestellt. Bevor man die rechtlichen Bedingun-gen erörterte, hat man die Patinnen und Paten auf zehn Gruppen verteilt. Danach haben die Referenten die Frage gestellt, welche Bedingungen es geben sollte. Danach wurden die Ergebnisse der Gruppen mit den jetzigen Gesetzen verglichen. Die Teilnehmer aus verschiedenen Ländern haben ihre Erfahrungen mitgeteilt. Es ist der Zusammenhang von Demokratie und Meinungsfreiheit hergestellt worden. Dazu ist über den Stand von Meinungsfreiheit in unterschiedlichen Kulturen berichtet worden. Auch wurde die Entwicklung von Rechten für Frauen thematisiert. Unter anderem ist auf die Organisation der Arbeiter in Gewerkschaften und die Schaffung von Arbeitsrechten im deutschen Kaisereich gesprochen worden. Für die Nachkriegsgeschichte ist die große Bedeutung von Demonstrationen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA unter der Führung des Rechtsanwaltes Dr. Martin Luther King hervorgehoben worden. Schließlich hat die Meinungsfreiheit und Demokratie auch ihre Spuren in den Schulen hinterlassen, wo die Schülerinnen und Schüler das Recht haben sich zu organisieren und Kritik und Forderungen öffentlich kundzutun.

 

Weitere Maßnahmen:

   

 

1.4 Meilensteinangaben

Bitte stellen Sie Ihre abgeschlossenen Projektbausteine in zeitlicher Einordnung ihrer Durchführung dar.

  1-        Fußballturnier gegen Rassismus am 08.06. und 15.06.2024

2-        Oldenburger Menschenrechtstag am 23.09.2024

3-        Kramermarktsumzug am 28.09.2024

4-        Wochenendseminar Antirassismus Training am 14.09. u. 15.09.2024

5-        Hallenfußballturnier Hunte-Cup am 02.11.2024

6-        Wochenendseminar Antirassismus Training am 14.09. und 15.09.2024

7-        Wochenendseminar Antirassismus Training am 30.11. und 01.12.2024

8-        Jahresabschlussfeier im Flüchtlingsheim am 18.12.2024

   

 

1.5 Welche Besonderheiten haben sich durch die Erweiterung des Programms auf Chancenpatenschaften bei der Umsetzung Ihres Projekts ergeben?

 

 Wir haben darauf geachtet, dass unter den Beteiligten eine gewisse Sympathie vorhanden gewesen ist und das Alter, Geschlecht sowie der Familienstand passend gewesen ist. Bei den Bildungspaten haben wir darauf geachtet, dass die Paten etwas über das deutsche System in Puncto Arbeitsmarkt zu wissen pflegten.

   

1.6 Welche Art der Zusammenarbeit und Vernetzung hat stattgefunden?

Bitte listen Sie ggf. namentlich die verschiedenen Akteure, mit denen eine Zusammenarbeit stattgefunden hat, auf. Beispielweise Partnerorganisationen, lokale Akteure der Zivilgesellschaft, Kommunalverwaltung, Wirtschaft u.a.

 

 

  Zu Herrn David Albrecht beim Amt für Zuwanderung und Integration besteht regelmäßiger Kontakt. Außerdem hatten wir zu verschiedenen Politikern wie, Herrn Meiwald ( Die Grünen ), Herrn Rohde ( SPD ), Herrn Stefan Albani ( CDU ), Frau Mohamed Ali ( BSW ) sowie Frau Ratjen Damerau ( FDP ) als Ansprechpartner.

 

 

1.7. Wie wird eine nachhaltige Wirkung des Programms durch Ihr Projekt vorgestellt?

 

  Chancen Patenschaft

Verbesserung der Noten und Schulleistungen.

Geflüchtete Patenschaften

Steigerung der Anzahl an Geflüchteten in Ausbildungen.

Geflüchtete werden selbstständig und zudem wiederum Paten anderer.

   

 

1.8 Weitere Angaben

 

  Die Zuwendungen wurden u. a. für Personal, Verschiedene Aktivitäten vor Ort, gemeinsame Frühstücke, Buffet, Gesellschaftsspiele, internationaler Kochabend, gemeinsames Kaffee trinken, Sprachkurs, Familienausflüge, gemeinsam Fahrradfahren, Picknick, Vorbildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Honorarrechnungen ausgegeben.

 

Paten, Patenkinder und der Verein haben entschieden, dass mehrere große Veranstaltungen kostengünstiger sein sollten.

   

2.   Soll-Ist-Vergleich

 

2.1 Entspricht das Ergebnis der Umsetzung des Projekts Ihrer Planung

 

  x

 

     

   Ja          Nein, Weil

 

   

       

2.2 Wenn Nein:

 

Welche Projektbausteine wurden geändert?

 

  Keine Änderungen der Projektbausteine.

   

Konnte durch die Abweichung ein Projekterfolg erzielt werden?

 

  Siehe oben.

   

 

 

3.   Fazit und Ausblick

 

3.1 Konnte mit der Umsetzung des Projekts der Zuwendungszweck erreicht werden (Stiftung von Patenschaften zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, Verbesserung der Teilhabechancen, nachhaltigen Förderung des bürgerschaftlichen Engagements)?

Vergleich der Situation vor und nach der Projektumsetzung

 

  Wir halten das Projekt als sehr sinnvoll. Die Flüchtlinge haben einen direkten Ansprechpartner und lernen ihre Umgebung besser kennen. Außerdem wird eine „Ghetto-Bildung“ vermieden. Die Flüchtlinge haben auch die Chance, aus ihrer gewohnten Umgebung herauszukommen, etwas anderes zu sehen. Durch die Lehrgänge lernen sie Deutschland besser kennen. Vorurteile werden von beiden Seiten abgebaut. Sie benötigen aber gerade in Bezug auf unser Bildungssystem noch Hilfe.

   

 

3.2 Wie wird langfristig der Erfolg/das Fortbestehen des geförderten Projekts gesichert/gewährleistet?

 

  Ja ! Wir beabsichtigen das Projekt fortzusetzen.

 

Unsere Arbeit ist hier bekannt und wird vom Amt für Migration sowie von dem Oberbürgermeister persönlich unterstützt.

Des Weiteren haben wir unter anderem, mit viele Veranstaltungen im Laufe des Jahres mit gemischtem Publikum, zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes beitragen können.

   

3.3 Konnten mit dem Projekt Ziele erreicht werden, die über den Zuwendungszweck hinausgehen?

 

  Wir halten das Projekt als sehr sinnvoll. Die Flüchtlinge haben einen direkten Ansprechpartner und lernen ihre Umgebung besser kennen. Außerdem wird eine „Ghetto-Bildung“ vermieden. Die Flüchtlinge haben auch die Chance, aus ihrer gewohnten Umgebung herauszukommen, etwas anderes zu sehen. Durch die Lehrgänge lernen sie Deutschland besser kennen. Vorurteile werden von beiden Seiten abgebaut. Sie benötigen aber gerade in Bezug auf unser Bildungssystem noch Hilfe.

 

Unsere Arbeit ist hier bekannt und wird vom Amt für Migration sowie von dem Oberbürgermeister persönlich unterstützt.

Des Weiteren haben wir unter anderem, mit viele Veranstaltungen im Laufe des Jahres mit gemischtem Publikum, zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes beitragen können.

   

   

Oldenburg den 10.01.2025


AFRIKA CUP OLDENBURG  8.-15.06.2024

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

 

am 08. Juni ´24 hat der erste Teil von unserem diesjährigen Fußballturniers gegen Rassismus, der Afrika - Cup 2024 mit Fairplay Cup Oldenburg ´24 , stattgefunden ( Vorrunde ). Ab 12.00 Uhr haben sich auf den Sportplätzen an der Kennedystraße in Oldenburg-Bloherfelde wieder verschiedenen Mannschaften aus afrikanischen Staaten zusammengefunden, um sich sportlich mit ihrem Können in der Kunst des Fußballspiels zu messen. Auf dem Spielfeld Nr. eins haben die Mannschaften um den Afrika - Cup ´24 gespielt. Für die Endspiele haben sich qualifiziert die Mannschaften von Gruppe A aus Kamerun und Senegal, und die Mannschaften von Gruppe B aus Gambia und Ghana.

 

Auf dem Spielfeld Nr. zwei haben die Mannschaften um den Fairplay Cup Oldenburg ´24 gespielt. Für die Endspiele haben sich qualifiziert die Mannschaften von Gruppe A aus Tunesien und Gabun, und die Mannschaften von Gruppe B aus Ägypten und Äthiopien. 

 

Für das leibliche Wohl wurden vor Ort verschiedenste Köstlichkeiten aus afrikanischen Ländern angeboten. Auf einer Großen Bühne haben eine afrikanische Tanzgruppe aus Hamburg, die " Danseurs Karismatik " und die Sambaschule Oldenburg, das Publikum begeistert. Die zahlreichen Kinder konnten sich auf einer kleinen und einer großen Hüpfburg austoben. Die Veranstaltung hat in einer familiären Atmosphäre stattgefunden.

 

Wir laden alle Interessierte ein, um an den Endspielen um den Fairplay Cup Oldenburg am Samstag, den 15. Juni ´24 ab 13.00 Uhr und den Afrika - Cup ´24 ab 14.00 Uhr auf den Sportplätzen an der Kennedystraße, teilzunehmen. Das Endspiel für den Fairplay Cup ´24 wird ab 15.30 Uhr, und das Endspiel um den Afrika-Cup ´24 wird ab 16.30 Uhr, beide auf dem Spielfeld Nr. eins, stattfinden.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

 

auch in diesem Jahr möchten wir wieder ein Fußballturnier gegen Rassismus, den Afrika-Cup 2024, veranstalten.

Dazu laden wir ganz herzlich alle Interessierte zur Teilnahme ein.

 

Das diesjährige Motto lautet : Geflüchtete gegen Kriege und Rohstoffausbeutung.

 

Die hauptsächlichen Fluchtursachen sind neben klimatischen Veränderungen kriegerische Konflikte. Durch Kriege um Rohstoffe werden viele Menschen, Beispielsweise im Niger, Sudan, Kongo usw. zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen. Die Staaten des " Westens " insbesondere die ehemaligen Kolonialmächte haben dort wirtschaftliche Interessen, wie z. B. Abbau von Gold, Diamanten, Koltan, Uran usw.. Die verantwortlichen Industrienationen haben bei dem Abbau von Rohstoffen die Menschenrechte und den Umweltschutz zu respektieren. Nicht zuletzt sind die betroffenen Konzerne dazu aufgerufen, den Herkunftsländern angemessene, faire Preise für die Rohstoffe zu zahlen. Die Menschen vor Ort haben das Recht auf Augenhöhe mit anderen selbst über die Entwicklung ihrer Länder und die Verwendung ihrer Ressourcen entscheiden zu können.

 

Das Fußballturnier wird wie gewohnt auf dem Stadtsportplatz an der Kennedystraße stattfinden. Die Spiele werden am Samstag, den 08. Juni ´24 und am Samstag, den 15. Juni ´24., jeweils ab 12.00 Uhr, ausgetragen. Sie werden wieder durch ein kulturelles Unterhaltungsprogramm mit Musik und Tanz begleitet. Auch für die Kinder haben wir ein besonderes Programm mit Hüpfburgen und Spaßmachern.


Integrationsteam


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

 

in diesem Patenschaftsprojekt werden Geflüchtete und Migranten, die in Oldenburg und Umgebung leben, von Patinnen und Paten aus der Region begleitet und unterstützt. Es werden einzelne Personen aber auch ganze Familien mit ihren Kinder einbezogen. Ein Ziel des Projektes ist " Bildung für alle ", was die Bildungschancen der Kinder und Jugendliche verbessern möchte. Konkret werden die Geflüchteten und Migranten von den Patinnen zum Beispiel bei Behördengängen begleitet, sie werden bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem Arbeitsplatz unterstützt. Aber auch die Gestaltung der Freizeit beider Gruppen wird in diesem Projekt gepflegt. Ein grundsätzliches Anliegen ist auch bei diesem Projekt die Verbesserung der Integration und der gesellschaftlichen Teilhabe. Wir würden uns sehr über Ihr Interesse an einer Patenschaft freuen. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren einen Termin bei uns im Büro in der Eichenstraße 19 Oldenburg-Eversten.