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Migranten - Bürger - Hier

Einführung

Immigration in Europa ist ab jetzt eine Realität geworden. Die Zahl der in geregelten Verhältnissen lebende Migranten steigt deutlich. Trotzdem gibt es ein Problem für die Migranten und vor allem die jungen Leute und die Frauen, weil sie wenige Kenntnisse über ihre Rechte und Pflichten und einen schwachen Hang zur demokratischen Beteiligung in ihrem Empfangsland haben.

Um es genau zu sagen, sogar nach 5 Jahren in ihrem Empfangsland haben sie keine Kenntnisse über die Kultur des Landes, weil ihre Hauptsorge, so wie die ihrer Arbeitsgeber, die Arbeit ist. Sie haben keine Kenntnisse über die staatlichen Einrichtungen ihres Landes und noch weniger über die europäische Union, die für sie nur eine wirtschaftliche Gelegenheit ist, eine Arbeit zu bekommen. In vielen europäischen Ländern haben sie nicht die Möglichkeit sich an politischen Debatten zu beteiligen, obwohl sie die Steuer bezahlen, arbeiten, sich für das wirtschaftliche und soziale Leben einsetzen.

Also stellt sich die Frage der bürgerlichen Erziehung der Migranten, so wie ihre Beteiligung im demokratischen Prozess.

Ziel des Projekts

Information und Erziehungsvorschläge fördern, damit die Migranten sich am demokratischen Leben ihres Aufnahmelandes beteiligen.
Konkret geht es darum, für die Migranten eine Informationseinrichtung über die Kultur des Landes und eine Erziehungseinrichtung über die Rechte und Hauptpflichten auszuarbeiten.
Um dieses zu erreichen werden folgende Handlungen erforderlich:
Ausarbeitung und Test eines Unterrichts in Gemeinschaftskunde für Migranten, die um Aufenthalterlaubnis in ihrem Aufnahmeland bitten. Die Abgeordneten sollen sich bewusst werden, dass es notwendig ist, mit den Migranten Instrumente zu entwickeln, um die Mitbestimmung zu erleichtern. Staatsbürgerlicher Unterricht für Migranten in informeller Art durch ein Telezeitung und eine Radiosendung über die Rechte und Pflichten der Migranten. Sensibilisierung durch Plaudertreff von Frauen und jungen Leuten, um sie anzuleiten und zu ermutigen, Entscheidungen zu treffen. Organisation eines zweiwöchigen Seminars für Frauen und Jugendliche über das Thema Immigration, um gegen Diskriminierung zu kämpfen. Die Ausbildung der Migranten muss ihnen erlauben: die Dienstleistungen ihrer Stadt, die Abgeordneten und ihre Rolle, die Institutionen ihres Aufnahmelandes, die europäischen Institution und Politik, ihre Rechte und Pflichten, so wie ihre Beteiligung in Entscheidungen als europäische Bürger gut zu kennen.

​Aktion 1: Analyse des Bildungsbedarfs

Worum geht es? : Einerseits die Bilder und Meinungen der Öffentlichkeit über das Problem des Projekts kennen lernen, um besser eingreifen zu können
Handlungen zu verwirklichen:
Analyse des Bildungsbedarfs der Migranten, der Abgeordneten und der politischen Parteien über die Instrumente der Demokratie zugunsten der Migranten und die Frage der Rechte und Pflichten der Migranten.
Umfrage bei jungen Immigranten über die Vorstellung, die sie von der Demokratie, der europäischen Union, und dem Aufnahmeland haben. Umfrage bei den Immigranten, um zu verstehen, wie Rassismus sich bei ihnen äußert.
Wo?: in Italien, Frankreich und Deutschland. Wie?: als Umfrage

Aktion 2: Worum geht es:

aus dem Ergebnis der Umfrage eine Ausbildung für die Migranten und der Abgeordneten auszuarbeiten
Handlungen zu verwirklichen: Staatsbürgerlicher Unterricht über die Rechte und Pflichten der Migranten. Ausbildung der Abgeordneten über Beteiligung und Mitbestimmung der Migranten in den Entscheidungen. Sensibilisierung der politischen Parteien über Mitbestimmung der Migranten.
Verteilung einer Broschüre an jeden Migranten, der in der Stadt um Aufenthalterlaubnis bittet und das müsste in Sprachkurse münden.

Aktion 3: Verstärkung der Fähigkeiten

Worum geht es: 150 Ausbildungstreffen für die Migranten über ihre Rechte und Pflichte zu organisieren und 2 Ausbildungstreffen für die Abgeordneten über das Thema Migration und regieren.
Handlungen zu verwirklichen:
zwei Wochen über Immigration und Kampf gegen Rassismus unter den Immigranten.
europäisches Forum der jungen Migranten und Eingeborenen über Mitbeteiligung in der Demokratie und Immigration,
2 von jungen Migranten vorbereitete Radiosendungen.
Telezeitung der Migranten über ihre Rechte und Pflichten, um Rassismus gegen Migranten, sowie innerhalb der Migranten Gemeinschaften, abzubauen.
Fernsehsendungen über Rechte und Pflichten der Migranten und Mitbeteiligung in der Demokratie.
Sensibilisierungskampagne durch interkulturelle Vermittlerinnen, um Frauen und junge Leute über ihre Rechte und Pflichten zu informieren.

Zielgruppen

Das Projekt zielt auf folgende Gruppen:
Die Migranten mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung
Die Behörden und politischen Parteien.
Die aus der Immigration stammenden jungen Leute, die Frauen.

ERGEBNISSE

1 Organisationsnetz mit der Aufgabe, die Einwanderer in Staatsbürgerkunde zu unterrichten, damit sie sich in der politischen Demokratie beteiligen können.
150 Kurse für staatsbürgerliche Erziehung bei dem die Einwanderer ihre Rechte und Pflichten in der Demokratie gelernt haben.
2 Ausbildungsseminare für die Abgeordneten und politische Parteien.
2 Radiosendungen über Rechte und Pflichten der Einwanderer und gegen Rassismus innerhalb der Migranten Gemeinschaften und gegenüber Einwandern.
Dialektik über die Einwanderung.
Forum von jungen Einwandern und Eingeborenen.
Zwei Immigrationswochen über staatsbürgerliche Erziehung und Kampf gegen Rassismus innerhalb der Migranten Gemeinschaften, wo für 20 Frauen Plaudertreffen über dieses Thema, Workshops für Migranten Vereine, spielerische Beschäftigungen mit Musik, Tanz, Kulturtreffen stattfinden sollten.
Veröffentlichung von Kursen für Einwanderer und Abgeordneten herstellen.
Veröffentlichung der Forumsakten.

DAUER 18 Monate

Partnerstadt
Provincia di Pesaro e Urbino, LeiterinProvincia di Pesaro e Urbino, chef de file (Italy)
F.A.F.R.A.D. (France)
Integration eV (Allemagne)

Lobe Ndoumbe,Cyrille
MIGRATION UND AKTIVE STAATSBÜRGERSCHAFT: WELCHE RECHTE FÜR WELCHE PFLICHTEN, 25. – 26. Juni 2010 in Pesaro, Italien
Bericht: Peggy Keller

Teilnehmer aus Deutschland:

Eine Delegation von acht Personen aus Deutschland, aus unterschiedlichen Parteien und Organisationen die sich mit Integration befassen.

Bremen, Oldenburg und Hannover waren vertreten.


Teilnehmer international:

Abgeordnete, Vorsitzende, Ehrenamtliche und Bürgervertreter aus Frankreich, Belgien, Italien und Deutschland

 
Schwerpunkte des Kongress:

Kenntnisse staatlicher Einrichtungen

Rechte und Pflichten

Sprach- und Kulturkenntnisse

Vorurteile abschaffen

Rassismus & Diskriminierung abschaffen

 
Organisation, Finanzierung:

Die ganze Organisation für diesen Kongress - und weitere vorab in diesem Kontext – wurde von der

Provincia di Pesaro e Urbino (Italien)

F.A.F.A.D. (Frankreich)

Integration e.V. (Deutschland)

 

geplant und durchgeführt. Die finanzielle Unterstützung des Projekts „Migranten- Bürger – hier“http://www.integration-ev.com/index.php?option=com_content&view=article&id=27&Itemid=4&lang=de kam von der EU.

Hauptverantwortliche der Koordination: Lucilla DÒrazio

Wissenschaftliche Koordination: Esoh Elamè

Technische Gestaltung: Manuela Petrocelli

Technische Assistentin: Valerie Darjo

Wissenschaftliches Komitee: Alessia Morani, Lucilla dÓrazio, Esoh Elamè (IT), Cyrille Lobe Nd. (DE)


Zusammenfassung: Aspekte des Zusammenlebens

 

Migrantenvertreter aus Organisationen, Politik und Gesellschaft – Informationsaustausch und Darstellung der jeweiligen Strukturen.

 Feststellung: Frauen mit Migrationshintergrund sind am ehesten integrativ, d.h. Frauen kommt auch im Bezug auf die Integration der gesamten Familie eine besondere Rolle zu.

Rechte und Pflichten der Zuwanderer müssen klar erkennbar sein

Bildung ein wichtiger Faktor

Vermittler für den interkulturellen Zugang zu den Migranten

Wo sie leben und lernen, in der Schule, über den Freundes kreis

Vertrauen bekommen im Gespräch, informell in Kontakt treten auf der Verwaltungsebene

Italien:

Migrationspolitik über die Frauen

Frauen müssen Kompetenzen erlernen, Sprache, Selbstständigkeit

Zeichen Setzen und Frauen belohnen

Z.B. „beste Migranten von Pesaro“, Bewerbung über die Schule, Preise für Kinder und Eltern (wenn die Schüler besonders gute Ergebnisse hervorbringen)

Preise als Anerkennung und Symbol

Preise für die ganze Familie

Multiplikatoren bei höher dotierten Berufen wie z.B. Ärzte, Juristen etc. für die Kinder u. Jugendlichen

Vorbilder fördern

Strukturen kennen lernen hierzu: Befragung der Migranten durch die Kommune.

Problem in Italien deutlich: Rassismus unter den Herkunftsgemeinschaften

Versuche Beziehungen untereinander herzustellen: schwierig
 
Frankreich:

15 – 20 Mio. Bürger der EU haben wenig Rechte

Kommunales Wahlrecht für nicht EU- Bürger wird gefordert

Bürgerschaft – politische Teilhabe

Europäische Charta, alle Bürger sind gleich- einige sind gleicher

Politik als Teilhabe

Migranten in politischen Ämtern haben Schwierigkeiten von ihren Landsleuten als Politiker ernst genommen zu werden.

Sie werden eher als Dolmetscher für Probleme bei den Behörden aufgenommen.

Belgien:

Probleme bei der Einigung zwischen Valonen und Flandern

Drei Amtssprachen: Französisch, Holländisch, Deutsch

Kommunales Wahlrecht für nicht EU-Bürger

Nationale Identität fehlt

Teilhabe + Teilnahme der Migranten zu wenig

Migranten beachten ihre eigenen Rechte nicht


Peggy Keller

12.07.2010

 
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