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Unser African Nation Football Cup 2009
findet vom 27.6.  bis 11.7.08 in Oldenburg statt

 

 

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AfricaCup 2009
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Fussball-Turnier:
African Nations Cup Oldenburg 2009
(27.06- 11.07.2009)

Der traditionelle „Afrika Cup", der ungefähr acht afrikanische Fußballmannschaften aus Oldenburg und Umgebung versammelt. Sie kämpfen für den Siegerpokal in Oldenburg und das ist die Gelegenheit für die in Deutschland lebenden Afrikaner sich einen Monat lang wieder zu treffen, um den afrikanischen Königssport zu praktizieren. Studenten, Asylbewerber oder Deutsche aus Afrika stammend, kurz gesagt, ein Genuss begabte Fußballer zuzuschauen.

Unser Motto dieses Jahr heißt: „Stopp Rassismus - sind Migranten Oldenburger Bürger?."


Ort: VFB Oldenburg, Sportpark Dornstede, Elsflehter Straße 53
Entritt: Frei

ABEND

Interkulturelle Party

11.07.2009

Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde Alexanderstraße 209

Plakat und Flyer als PDF ansehen

 
EU-PROJEKT: A.V.O.I.R

54

English

Beim Thema Einwanderung, einem Phänomen, dass die ganze Welt betrifft, werden bzgl. Afrika v. a. die Wanderungsbewegungen qualifizierter Teile der Bevölkerung vernachlässigt.

Die Zahl qualifizierter Einwanderer lag 1990 bei 42 Mio. Menschen und wuchs bis zum Jahr 2000 auf 59 Mio. Menschen an, was einen jährlichen Zuwachs von 1,7 Mio. qualifizierten Ein-Wanderern bedeutet. Das bedeutet mit Sicherheit, dass der afrikanische Kontinent durch die Wanderungsbewegungen qualifizierter Menschen am stärksten betroffen ist.

Eine im Oktober 2005 veröffentlichte Studie der Weltbank betont, dass ca. 74.000 qualifizierte Menschen den (afrikanischen, eig. Anm.) Kontinent jedes Jahr verlassen. Insgesamt wuchs zwischen 1990 und 2000 in den 30 Mitgliedsstaaten der OECD die Zahl der qualifizierten ausgebürgerten Afrikaner auf 113 %, das heißt auf 1,4 Mio. Menschen.

Diese Zahl wird aus verschiedenen Gründen ansteigen, wie z. B.

  • ein Mangel an Wettbewerbsfähigkeit der meisten afrikanischen Universitäten

  • organisatorische Starre/Starrheit/Steifheit und Untauglichkeit, die es unmöglich macht, den tatsächlichen Bedarf des Kontinents an Training (oder besser: „Ausbildung"?, eig. Anm.) voraus zu sehen.

  • ein schwaches Potential an Interdisziplinparität (wörtlich: „an interdisziplinären Fähigkeiten", eig. Anm.)

  • eine begrenzte Zahl an Studienplätzen

  • ein Fehlen an realen Möglichkeiten, beruflich voran zu kommen.

  • an manchen Fakultäten weit verbreitete zweifelhafte/ungesetzliche Praktiken bzgl. der Vergabe von Studienplätzen (Vetternwirtschaft, Korruption, Clanwirtschaft) (frei übersetzt, eig. Anm.)

All dieses veranlasst jedes Jahr zahlreiche Studenten und junge Akademiker der Subsahara, den Kontinent zu verlassen, um ihr Studium in den Ländern der nördlichen Hemisphäre, v. a. Europa, fortzusetzen, oder dort (bzw. „hier") zu arbeiten.

Ein weiteres „afrikanisches Paradox" ist die Tatsache, dass dieser Kontinent in derselben Zeit, in der er jährlich Hunderttausende an qualifizierten Menschen verliert, mehr als 100.000 internationale Experten in verschiedenen Schlüsselsektoren der Entwicklung(shilfe) beschäftigt, ange-stellt bei bzw. beauftragt durch internationale Institutionen, die in verschiedenen afrikanischen Staaten präsent sind, sowie durch die Regierungen der afrikanischen Staaten selbst. 

Um dieser Herausforderung zu begegnen, fördert die italienische Stadt Senigallia ein europäisches Projekt, das durch das Department/die Abteilung für Recht, Sicherheit und Frieden finanziert wird.

Das Ziel des Projektes ist es, die freiwillige Rückkehr afrikanischer Studenten (in ihre Heimat/

ihr Heimatland/ auf den afrikanischen Kontinent, eig. Anm.), die ihr Studium an einer europäischen Universität absolviert haben, als einen für die Entwicklung in Afrika positiven Faktor zu fördern. Dazu sollen stabile/dauerhafte Mittel eingesetzt werden, die den Beitrag dieser Rück-kehrer zur Reduzierung von Armut (ver-)stärken sollen. Um das zu erreichen, stellt das Projekt die drei folgenden Feinziele auf:

  1. eine (bis in alle Einzelheiten) geplante Umfrage zu leiten/zu betreiben, bei der eine Stichprobe (etwas frei übersetzt, eig. Anm.) einerseits von 2000 afrikanische Studenten und andererseits von Mitarbeitern/Mitgliedern von 200 Vereinigungen in 10 Staaten befragt werden soll. Bei den Vereinigungen soll es um solche gehen, die zu (Ein-)
    Wanderungsbewegungen von Afrikanern arbeiten bzw. „in Beziehung stehen". Dies ist nötig, um zu verstehen, welchen Einfluss eine Politik haben kann, die freiwilligen Einwanderer durch sozioökonomische Integrationshilfen dabei unterstützt, nach Abschluss ihres jeweiligen Studiums in ihr Heimatland zurückzukehren.
  2. eine (bis in alle Einzelheiten) geplante Umfrage unter 100 örtlichen Gruppen und an 100 Universitäten durchzuführen, um herauszufinden, ob sie an einer Einweisung in den/einem Engagement in „dem" 3-Parteien-Prozess (Universität, örtliche Gruppe, Einwanderungsorganisationen) interessiert sind, der die freiwillige Rückkehr afrikanischer Studenten  in ihre Heimatländer fördert
  3. ein europäisches Seminar über „best practices" („beste Praktiken") zu organisieren, um auf dem Gebiet „freiwillige Rückkehr afrikanischer Studenten in ihre Heimatländer" zu experimentieren. Diese Studenten leben wegen zu zahlender Studiengebühren oft in unsicheren ökonomischen Verhältnissen. 

Das Projekt A. V. O. I. R. beschäftigt sich mit dem integrierten Management, dass für die Wanderungsbewegungen afrikanischer Studenten notwendig ist und dass sich auf richtige Partnerschaften, sich an- (oder: „zusammen-"?; eig. Anm.) -schließende Universitäten, die örtliche Gemeinschaft/Gemeinde und Organisationen von/für Einwanderer(n) und ihre jeweiligen Heimatländer verlässt (oder: „verlassen kann"?; eig. Anm.).

Die Aktivitäten, die im Rahmen des A.V.O.I.R.-Projektes auszuführen sind, sind in 4 Phasen eingeteilt.

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ASYLVERFAHRENBERATUNG

Asylverfahrenberatung

Schwerpunkt der Beratung ist der Bereich Aufenthaltsrecht: Wie kann ich endlich eine Aufenthaltserlaubnis erhalten? Muss ich Angst vor der drohenden Abschiebung haben? Wie schreibe ich einen Widerspruch auf eine ablehnende Behördenentscheidung? Welche Alternativen gibt es zu einer drohenden Abschiebung?
Unsere Aufgabe ist es, den Ratsuchenden Perspektiven aufzuzeigen, rechtliche Spielräume auszuloten, aber auch immer wieder die Grenzen des Machbaren klar zu stellen. Dabei kooperieren wir eng mit Rechtsanwälten, Ärzten, anderen Beratungseinrichtungen 

 

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