Integration e. V.
Integration e. V.

Afrika Projekt 2019, Dibombari

Illegeale Abwanderung stoppen! Chancen schaffen!

So heißt unser neues Projekt in Afrika / Kamerun 2019. 

Es wird von der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) gefördert.

Mit diesem Projekt wollen wir etwas dafür tun,  um illegale Abwanderung zu stoppen.

Die Leute sollen keinen Grund zur Abwanderung haben!

Dafür müssen sie aber zu Hause leben können!

Damit sie diese Möglichkeit haben, richten wir ein Ausbildungszentrum in Dibombari ein.

Dort sollen die Leute einen Beruf (Landwirt) erlernen von dem sie später auch leben können.

 

Unser Partnerverein in Dibombari arbeitet dazu mit uns zusammen.

GIZ finanziert dies Projekt zusammen mit dem Bundesamt für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

In dieser dualen Ausbildung sollen sie lernen, aktiv und produktiv in ihrem Dorf zu leben und unabhängig zu werden. Sie sollen von ihren eigenen Produkten, welche sie angebaut haben, leben können.

Die erzeugten Produkte sollen auf Wochenmärkten verkauft werden.

Für die Ware soll es ein Siegel geben.

 

Lehrgang Theorie Modul 1

Am 10.Dezember begannen die Fortbildungskurse in Dibombari.

Es nehmen 60 Personen daran teil.

Die Kurse finden im Kulturhaus Dibombari jeweils von 10.00 - 16.00 statt.

Das erste Thema, vom 10.12.2018 - 08.02.2019, beinhaltet folgende Themen:

Erntekalender

die Wahl des Landes

die Bodenvorbereitungstechniken.

Saat-/Pflanz-und Pflegetechniken (Einsatz von Herbiziden und Pestiziden)

Ablauf des Projekts

Im Rahmen des Projekts ist unser Leiter vor Ort im Dezember  nach Dibombari gezogen. Dort hat er Kontakt mit den Zuständigen vor Ort aufgenommen.

Das Treffen fand vom 06. bis 07. Dezember 2018 zwischen 10 und 15 Uhr in den Räumlichkeiten der lokalen Entwicklungsorganisation ISA (Social Integration Active) im Stadtteil Bonapriso in Douala statt. Die Teilnehmer an diesem Treffen waren die Herren Batela, Bouelle und Yannick, die ISA vertreten, und Mondo, der auch den Bürgermeister von Dibombari vertritt, und ich (Bobbo Djamila, Ingenieur der Landwirtschaft).

Nach einer Präsentation von jedem von uns kehrten wir zum Kern des Themas zurück.

Auf der Tagesordnung standen die folgenden Themen: die Ziele des Projekts, die Fortschreibung des Projekts, die quantitative Schätzung der Materialien und Ausrüstung für die Ausbildung und schließlich die verschiedenen mit dem Projekt zusammenhängenden Themen.

Es ging auch um, für uns so banales Zeug wie Kugelschreiber.

Geklärt werden mußte auch alles  mögliche zur praktischen Phase des Projekts. Z.B. Standort des Projekt  und Schulungsräume und Ausrüstung.

Auch mußten wichtige Dinge geklärt werden. Darunter die Reise des Bürgermeisters von Dibombari nach Deutschland, um das Projekt vorzustellen, Studienreisen für Lernende durchzuführen und administrativ ein Abrechnungsmodell erstellen.

 

1. Das allgemeine Ziel und die spezifischen Ziele des Projekts

Da die „illegale Einwanderung“ das übergeordnete Ziel des Projekts ist, wurden folgende spezifischen Schlüsselziele ermittelt:

-die Ausbildung von etwa 60 jungen Menschen in Obstproduktion und Trocknungstechniken

- das Bewusstsein junger Menschen für die Gefahren der illegalen Einwanderung

- junge Menschen darüber zu informieren, wie sie legal einreisen können

 

2. Überlegungen zu den Möglichkeiten, das Projekt aufrecht zu erhalten

Vor der Umsetzung eines Projekts ist es wichtig, über seine Nachhaltigkeit nachzudenken. Bei diesem Projekt haben wir es als nützlich erachtet, das Profil der zu bildenden Jugendlichen zu ermitteln. Müssen wir uns auf diejenigen konzentrieren, die aus Bauernfamilien stammen oder sich für das Projekt interessieren? Wie viele Lernende sollten anfänglich eingestellt werden, um am Ende die gewünschte Anzahl junger Menschen auszubilden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten für ausgebildete junge Menschen gibt es, damit sie am Ende des Projekts die Produktion oder Trocknung von Obst vornehmen können?

 

3. Quantitative Schätzung der Arbeitsmaterialien für die ersten 4 Monate Projekte

Zuvor wurde eine Diskussion über die Trainingsoption abgehalten. Die Lernenden in ökologischer oder konventioneller Landwirtschaft ausgebildet werden? Die Vorteile der ökologischen Produktion werden durch die Möglichkeit demonstriert, getrocknete Früchte in Europa zu verkaufen, wo sie in der Zusammensetzung von Müsli oder Joghurt verwendet werden. Aber schließlich haben wir uns entschieden.

5. Fazit

Das Treffen ermöglichte den Kontakt zwischen den Mitgliedern des Projektteams und ein besseres Verständnis des Projekts, auch Dank des Anrufs von Mr Lobe aus Deutschland. Während diesem Treffen  waren die Diskussionen vom partizipativen Ansatz inspiriert. In diesem Sinne wurden Ausrüstungen und Materialien für die Schulung inventarisiert, um die Projektstartphase berechnen zu können.

 

Im Januar begann alles mit dem Interview von Herrn Mondo, Herrn Lobe und Herrn Bobbo unter anderem von Herrn Nyobe Simon für eine Ausstrahlung im CRTV-Radio. Es ging darum, in den verschiedenen Interviews die Ziele des Projekts und die verschiedenen Aktivitäten zu klären, die im Rahmen seiner Umsetzung geplant wurden.

Es geht vor allem um die Sensibilisierung junger Menschen

Der Kurs begann mit dem Schulungsmodul Photosynthese.

Dieser Punkt hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Danach gab es ein Trainingsmodul für verschiedene Bodenarten. Dort wurde u.a. erklärt, wie man die Beschaffenheit des Bodens beobachtet und bestimmen kann.

Leider gab es auch einige Hürden zu überwinden.

Die aufgetretenen Schwierigkeiten sind der Zugang zum Videoprojektor, der sich im Besitz des Rathauses von Dibombari befindet und in einem der Büros der Gemeinde aufbewahrt wird. Leider kommen die Bewohner dieses Büros zu spät, was sich nachteilig auf die Ausbildung auswirkt, auch wenn wir dies mit den Erklärungen auf den Vorträgen und Debatten der Zeitungen kompensieren

Im Februar gab es die Ausbildung in Düngemittel und Mangoproduktion.

Der Trainer besprach alles was dazu notwendig ist.

Bis auf einzelne Stromausfälle gab es keine Schwierigkeiten.

Es wurden die einzelnen Düngemittel mit ihren Vor-und Nachteilen besprochen.

Es wurde auch die richtige Mango Frucht ausgewählt. Es sollte eine sein, die nicht so anfällig für Insekten ist.

Danach ging es um die Auswahl des richtigen Bodens und dessen Vorbereitung. Auch wurde über die Schädlinge die auftreten können gesprochen. Zum Schluß wurde über die Ernte und lagerung gesprochen.

 

Im März 2019 konzentrierte sich die Schulung auf den technischen Ablauf der Papaya-Produktion.

Das Training konzentrierte sich auf den technischen Ablauf der Papayakultur. In einem partizipativen Ansatz wurden bewährte Praktiken der Papaya-Produktion diskutiert und alle Produktionsstufen vorgestellt. Der Trainer begann mit dem Ursprung dieser Pflanze, ihrer Botanik, der Bodenauswahl, der Reinigung und der Entfernung von Stümpfen, dem Reinigen, Pflücken, der Wahl des Pflanzenmaterials, dem Pflanzen, der Pflege, der Düngung, dem Pflanzenschutz, dem Ernten und dem Verpacken.

Zuerst wurde allgemeines zur Papaya erörtert. danach ging es um den richtigen Dünger, den Anbau und die Verwendung.

Auch war die Nachhaltigkeit ein Thema.

Der Kurs war sehr gut besucht und wurde gut angenommen.

 

Im April hat die praktische Ausbildung begonnen.

Spenden

 

Bankverbindung:

IBAN:

DE39 2805 0100 0001 4225 34

BIC:

LZODE22XXX

 

Hier haben Sie die Möglichkeit, unsere Flüchtlingsarbeit über PayPal zu unterstützen

PayPal Logo

Sie haben jeden Mittwoch, von 10:00 bis 14:00, die Möglichkeit, sich in unserem Bürö über unser Patenschaftsprogramm "Gemeinsam Schaffen" zu informieren.

Oldenburg ist und bleibt BUNT

Flüchtlingsarbeit

Spendenkonto: IBAN: DE39280501000001422534

BIC: LSSLZODE22XXX

Kontoinhaber: Integration e.V.

Spendenquittung schicken sie bitte eine kurze Mail.

Integration e.V., Tätigkeit
Integration e.V., Tätigkeit

Kinder

Für Kinder und Jugendliche bieten wir verschiedene Projekte an.

Nachhilfe
Toleranzförderung
Toleranzförderung

Afrika Cup Oldenburg

 

Der Afrika Cup findest jedes Jahr in Oldenburg statt.

Es ist ein Fußballtunier gegen den Rassismus.

4. Oldenburger Afrika Tag

Beim Afrika - Tag, der alle 2 Jahre statt findet, präsentiert die Partnerschaft des Neuen Gymnasiums Oldenburg und Schulen Afrikas ihre Arbeit.

Er findet am 19.07.2014 am Schloßplatz in Oldenburg ab 10:00 das nächstemal statt.

Presse

Hier finden sie die neuesten

Presseberichte.

Kontakt

Rufen Sie einfach an +49 441 59 49 653 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Integration e. V.
Eichenstr. 19 
26131 Oldenburg

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Integration e. V., Eichenstr. 19, 26131 Oldenburg, Tel.: 0441 / 59 49 653, Mobil: 0152 / 122 904 37