Integration e. V.
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R.A.P.V.I.T.E

FORSCHUNG UND MAßNAHMEN FÜR DIE OPFER VON MENSCHENHANDEL, VERBRECHEN IM NAMEN DER EHRE UND ZWANGSEHEN IN EINWANDERERGRUPPEN

 

 

KONTEXT

Eingewanderte Frauen sind besonders anfällig für Ausbeutung und Missbrauch. Viele Frauen sind Gewalt und schwierigen Arbeitssituationen, in Sexhandel, Zwangsehen und Verbrechen im Namen der Ehre, ausgesetzt. Es ist wichtig die Gewalt der Arbeitgeber zu betonen, die manchmal die Pässe der Frauen nach der Ankunft konfiszieren. Damit werden die Frauen vollständig abhängig von ihnen. Sie werden in Ehen gezwungen oder müssen für Scheinehen bezahlen, in der Hoffnung auf einen rechtlichen Aufenthaltstitel. Der Sexhandel und die Ausbeutung der Einwanderer ist derzeit eine Quelle für illegale Einnahmen in europäischen Städten. Das Problem betrifft insbesondere unsere Partnerstädte, die eine beträchtliche Anzahl afrikanischer und osteuropäischer Frauen haben. Eine der Hauptschwierigkeiten im Kampf für die Verbesserung der Situation weiblicher Migranten ist ihre Unsichtbarkeit, denn sie haben keine Stimme, sind sie doch in keinerlei Institutionen, Verbänden, politischen Parteien oder sonstigen Organisationen vertreten. Die Art von Gewalt verbunden mit Zwangsehen, Verbrechen im Namen der Ehre, Menschenhandel und Erpressung durch Männer für die Erneuerung oder den Zugang zu Aufenthaltsgenehmigungen, ist bei der europäischen Bevölkerung und Institutionen kaum bekannt.

 

 

HAUPTZIEL

Das Projekt RAPVITE zielt darauf ab, einen lokal integrierten Aktionsplan zu entwerfen, der Prävention und Verbesserung in Situationen von Menschenhandel, Verbrechen im Namen der Ehre und Zwangsehen bei Frauen mit afrikanischem und osteuropäischem Migrationshintergrund, die zurzeit in der Europäischen Union leben, vorsieht.

 

 

SPEZIFISCHE ZIELE

Dieses allgemeine Ziel kann in vier weitere spezifische Ziele aufgeschlüsselt werden:

1. Förderung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Realität von Menschenhandel, Verbrechen im Namen der Ehre und Zwangsehen von Frauen mit afrikanischem und osteuropäischem Migrationshintergrund, die zurzeit in der Europäischen Union leben.

2. Mitarbeiter, die als Gesundheits- und Sozialarbeiter arbeiten, Rechtshilfe-Berater, Lehrkörper und Jugendbetreuer mit den erforderlichen Fähigkeiten zur Bekämpfung und Vermeidung von Situationen der oben erwähnten Facetten von Gewalt auszustatten.

3. Entwicklung, Testen und Bestätigung eines lokalen Systems für Prävention und Behandlung der Probleme von Frauen, die Opfer von Menschenhandel, Verbrechen im Namen der Ehre und Zwangsehen sind.

4. Entwicklung, Testen und Bestätigung eines nicht formalen Bildungswerkzeuges für die Sensibilisierung dieses Thema in der lokalen europäischen Bevölkerung.

 

 

AKTIVITÄTEN

UMFRAGE UND FORSCHUNSMONOGRAPHIEN: Einleitung der Aktivitäten unter 2500 afrikanischen und osteuropäischen männlichen und weiblichen Migranten in über 20 Städten in einem Dutzend europäischer Länder.

PROJEKTIERUNG UND SCHAFFUNG EINES AKTIONSPLANS ZUR BEKÄMPFUNG VON MENSCHENHANDEL, VERBRECHEN IM NAMEN DER EHRE UND ZWANGSEHEN:

- Beratungsservice, Gastfamilien, ein Leitfaden für Verfahren, Frauen-Vermittler für die Aufklärungskampagnen für Migrantinnen zu Hause

- Ausbildungsaktivitäten für Gesundheits- und Sozialarbeiter, lokale Polizeikräfte, interkulturelle Vermittler, Schulleiter und Lehrer

- Sensibilisierungskampagnen in Klassen der Partnerstädte, bezüglich dem Thema des Menschenhandels, Zwangsehen und Verbrechen im Namen der Ehre. Die Tätigkeiten werden von Lehrern und interkulturellen Vermittlern mit Zeugnissen von Frauen, die ähnliche Situationen erlebt haben, durchgeführt.

- Erstellen des Plans: Sensibilisierungskampagnen für zugewanderte Frauen zu Hause mit Wohnsitz in den Partnerstädten bezüglich der drei Arten von Gewalt, sowie Möglichkeiten der Bekämpfung, und Wissen über die bestehenden Möglichkeiten in der Region den Frauenopfern zu helfen.

 

ERGEBNISSE

Dieses allgemeine Ziel kann in vier weitere spezifische Ziele aufgeschlüsselt werden:

1. Ein Kartierung der Bilder und Stellungnahmen von 2500 eingewanderten afrikanischen und osteuropäischen Migranten über Menschenhandel, Verbrechen im Namen der Ehre und Zwangsehen und einen zusammenfassenden Bericht für den Umlauf.

2. Gemischtes E-learning plus einem Trainingsprogamm wird eingeleitet, in dem es um die Verbesserung der Fähigkeiten von Fachkräften geht

3. Sensibilisierungskampagnen-Material über Menschenhandel, Verbrechen im Namen der Ehre und Zwangsehen wird in Schulen, in Grundschulen und Gymnasialklassen erhältlich sein.

4. Ein vielseitiger integrierter Aktionsplan für die Bekämpfung von Menschenhandel, Verbrechen im Namen der Ehre und Zwangsehen wird aktiviert und getestet.

5. Konferenz zum Thema "Migrationsdynamiken im Kontext von Zwangsheiraten, Verbrechen im Namen der Ehre und Menschenhandel. Was kann Europa tun?"

 1.Integrationspreis der Stadt Oldenburg 2012

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