Integration e. V.
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Französisches Parlament

"Zirkuläre Migration und Entwicklung:

 

Der Fall der afrikanischen Studierenden in Europa"

 

 

 

In den letzten Jahren gibt es ein wachsendes Interesse an der Verbesserung des Verständnisses und des Bewusstseins für die Wechselbeziehung zwischen Migration und Entwicklung. In dieser Perspektive lässt sich das Seminar "Zirkuläre Migration und Entwicklung: der Fall der Studierenden aus Afrika südlich der Sahara in Europa" verorten, dass im Mai 2009 in Paris stattfand. Es handelt sich um die Weitergabe der Ergebnisse des europäischen Projekts Freiwillige Maßnahmen zur Orientierung und Information über die Rückkehr in ihr Herkunftsland von Studierenden aus Afrika südlich der Sahara am Ende der Ausbildung(A.V.O.I.R - Programm RETURN, ref. JLS/2006/RETURN/029).

Dieser Tag der Reflexion hat in den Mittelpunkt der Diskussion die Frage der zirkulären Migration und der freiwilligen Rückkehr der Studierenden aus Afrika südlich der Sahara in ihr Herkunftsland zu Ende ihres Studium in Europa gestellt. Gestützt auf die Ergebnisse einer Umfrage in zehn europäischen Ländern, geht es darum nachzuvollziehen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Projekte zu erleichtern und zu unterstützen, die von einigen, zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, einer Unternehmensgründung und der Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Organisationen in Bereichen die von strategischer Bedeutung für die Entwicklung ihrer Herkunftsgebiete sind, initiiert werden.
Die Forschung, die in Italien, Frankreich, Belgien, Österreich, Niederlanden, Schottland, England, Polen, realisiert wurde, prüft den Bericht "Migrationsstudien" und "Entwicklung". Resultierend aus zum Teil fehlender Information zu diesem Thema und der Gegenüberstellung verschiedener Ansichten zum Thema der Einwanderung, zogen die Ergebnisse auch die Aufmerksamkeit auf die gegenseitige Wirkung dieser beiden Felder auf sich. Sie rufen zwangsläufig eine Diskussion über bestehende Initiativen und die Einrichtung solcher, zur Förderung weiterer zirkulärer Migration von Studierenden als junge Unternehmer hervor. Schließlich bilden die Ergebnisse die Grundlage für eine Reihe von Empfehlungen, die es politischen und administrativen Behörden erlauben, geeignete Maßnahmen im Hinblick auf die Unterstützung des Prozesses der zirkulären Migration von Studierenden aus Afrika südlich der Sahara zu ergreifen.
Für eine weitergehende Beschäftigung, wird angeregt diese Ergebnisse, in Vereinen, Unternehmen, wissenschaftlichen und politischen Entscheidungskontexten zu diskutieren. 

 

Der Tag der Reflexion wurde durch zwei Sitzungen strukturiert.

 

Die erste, am Morgen geplant, legte den Kontext der Diskussion auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung dar. Sie sollte die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit hinlenken, die üblichen politischen Stellungnahmen zum Verhältnis zwischen Migration und Entwicklung genau zu prüfen und ludt insbesondere zu einer Neu-Positionierung der öffentlichen Hand ein, die eine offenkundige Interaktion zur Grundlage hat und nun mehr auf den spezifischen Bedürfnissen und Interessen der Studierenden aus Afrika südlich der Sahara in Europa beruht. Bisher beschränken sich die Überlegungen in der Regel auf die Frage der Wirtschaftsmigration und es wird verdrängt, dass Studierende, ein wertvolles Humankapital darstellen, das Afrika braucht. In dieser ersten Sitzung konnten wir ebenfalls Bilder und Ansichten der Teilnehmer zur Thematik erfassen. Der Ertrag der Sitzung sind Empfehlungen, die sicherstellen, dass die Frage der zirkulären Migration von Studierenden in die politische Agenda der EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Union und insbesondere die Europäische Kommission aufgenommen wird. 
Die zweite Sitzung, die am Nachmittag stattfand, gab einen Überblick über bestehende Initiativen und denen, die sich der Förderung der zirkulären Migration von Studierenden aus Afrika südlich der Sahara verschrieben haben.

Interventionen und Ressourcen aus der afrikanischen Diaspora in Europa (Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer, Journalisten, Verantwortliche von Verbänden, etc.) sollten zu diesem Zweck beansprucht werden. Das erlaubt die Vertiefung und Revidierung, im Sinne eines postkolonialen Ansatzes, von Schlussfolgerungen vorhergehender Forschungen und der Kreierung neuer Leitlinien für eine Politik der Entwicklungshilfe.

 

 

Die wichtigsten Fragen, die in der Sektion 2 erörtert wurden

Einige der wichtigen Fragen die sich aus der Sitzung ergeben haben, sind die folgenden:

1. Was ist der allgemeine Stand in bezug auf die Verknüpfung von Migration und Entwicklung bei afrikanischen Studierenden?

2. Welche Erfolgsbeispiele gibt es für zirkuläre Migration von afrikanischen Studierenden?

3. Welche Beispiele gibt es für Instrumente, die zur Förderung der zirkulären Migration von afrikanischen Studierenden dienen? 

4. Wie können politische Entscheidungsträger auf lokaler Ebene sich für die Förderung von zirkulärer Migration afrikanischer Studierender einsetzen?

Koordinatoren der Tagung: Esoh Elamé, Yera DEMBELE und Lobe Ndoumbe Cyrille

 

 

A.V.O.I.R. Interview

 

in französischer Sprache

 

 

 

 

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In den letzten Jahren gibt es ein wachsendes Interesse an der Verbesserung des Verständnisses und des Bewustseins für die Wechselbeziehung

 

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